Arbeitskreis Kluterthöhle e.V.
Syrien
Expeditionen

Kurzübersicht über die durchgeführten Expeditionen
Die folgenden Informationen stellen nur kurze Abrisse der durchgeführten Expeditionen dar. Sie stammen aus den allgemeinen Tätigkeitsberichten des Vereins. Ausführlichere Expeditionsberichte sind bisher nur teilweise veröffentlicht worden.

1985
Erste Fahrt nach Syrien. Entdeckung der Cater Magara, die später auf über 7 Kilometer erforscht werden sollte.

1993
Die zweiwöchige Syrienexpedition des Vereins führte zur Entdeckung riesiger Gangsysteme im Gips des mittleren Euphrattales nahe Raqqa. 3296 Meter Gangstrecken wurden entdeckt und vermessen. Zahlreiche Fortsetzungen und andere Höhlen warten hier noch auf ihre Erschließung.

1994
Die ebenfalls zweiwöchige Syrienexpedition des Vereins führte wie schon 1993 wiederum zur Entdeckung riesiger, teils wasserführender Gangsysteme vor allem im Westen der Cater Magara. Ferner erkundeten wir ein neues Objekt, den Taubenbrunnen, auf 860 m. Insgesamt wurden 3350 m Gangstrecken entdeckt und vermessen. Immer noch sind ebenso wie 1993 viele Fragen und Fortsetzungen offen. Trotzdem konnte eine gut 30 Seiten starke Abhandlung vorbereitet werden.

1995
Die vierte Syrienexpedition des Arbeitskreises Kluterthöhle wurde im März 1995 durchgeführt. Dabei konnten zahlreiche Ponor- und Schachthöhlen entdeckt und vermessen werden. Insgesamt erkundeten und dokumentierten wir 1289 Höhlenmeter.

1996
Die fünfte Syrienexpedition des Arbeitskreises Kluterthöhle wurde von drei Mitgliedern und einem Gast aus Hemer durchgeführt. Dabei entdeckte und dokumentierte man insgesamt 1337 Meter. Darunter waren sowohl gewaltige Einbruchsschächte, Wasserschlinger als auch die typischen Laughöhlen.

1997
Drei Mitglieder führten die Forschungen in Syrien weiter. Trotz widrigster Umstände und Schwierigkeiten mit dem Geheimdienst, der nach 7 Tagen die Vermessungsunterlagen konfiszierte und weitere Arbeiten verbot, konnten 1026 Meter neuer Höhlengänge erforscht und dokumentiert werden. Herausragend war die Entdeckung der 578 Meter langen Fata Morgana, die durch ihren mehrere hundert Meter langen gut 20 Meter breiten Tunnelgang bestach.