Im Steinbruch in Wülfrath wurden etliche weitere Höhlen gefunden und erforscht. Meist handelt es sich dort um Kleinhöhlen, teilweise werden 50m Ganglänge aber auch erreicht oder überschritten. Anfang Januar wurden die Arbeiten in diesem Gebiet vorläufig abgeschlossen. Unsere Tätigkeiten dort finden im Auftrag des Geologischen Landesamtes Nordrhein Westfalen statt.
Die Vermessungsarbeiten in der Altenberghöhle wurden bei einer Ganglänge von 717,5m abgeschlossen. Einige Vorstoßversuche brachten nur wenige Meter Neuland.
In der Zeit vom 24.1. bis 28.3.1998 wurde die Wiehler Tropfsteinhöhle neu vermessen. Größere Neuentdeckungen konnten dabei nicht gemacht werden, jedoch vervollständigten geräumige, bisher unvermessene Teile den mittlerweile fertiggestellten neuen Plan. Die Ganglänge beträgt 868,5 Meter.
Die im Januar wieder aufgenommenen Arbeiten in der Hembecker Höhle führten im März endlich zum Erfolg. An die flachen Schlufstrecken schließen sich relativ geräumige, bis drei Meter hohe Gänge an. Das derzeitige Ende der mittlerweile 114 Meter langen Höhle ist stark bewettert.
Ein im behördlichen Auftrag durchgeführter Färbeversuch am Forellenponor führte zu einer sensationell kurzen Durchflusszeit von weniger als vier Stunden für eine Strecke von über 800 Metern Luftlinie.
Die Jahrestagung des VdHK im Mai, diesmal in Gerolstein (Eifel), wurde wie jedes Jahr von etlichen Mitgliedern des AKKH besucht.
Nach Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der SVNW dauerte die komplette Neuvermessung der Volmehanghöhle in Hagen nur drei Monate und wurde am 4.7.1998 beendet. Durch die Verbindung mit dem Martinsloch (720m) beträgt die Länge des Volmehang-Martinsloch-Höhlensystems nun 2626 Meter. Die Vermessungsarbeiten fanden regelmäßig samstags statt. Meist wurde mit zwei oder drei Teams gleichzeitig gemessen. Nach den Vermessungen wurde abends jeweils noch eine Stunde bei der Sanierung der benachbarten Volmetalhöhle verbracht.
Am 9.7.98 wurde bei Bauarbeiten in der Nähe von Gummersbach eine neue Höhle entdeckt. Die geräumige "Rosper Höhle" konnte auf mehrere Hundert Meter befahren werden, eine genaue Vermessung steht noch aus. Nach Abschluss eines Betreuungsvertrages mit dem Besitzer wurde die Höhle mit einem massiven Tor verschlossen.
In der Zeit vom 8.8. bis 27.8.98 nahmen 12 Mitglieder des AKKH an einer Forschungsexpedition nach Rumänien teil. Zusammen mit Mitgliedern des dortigen Höhlenvereins (A.S.E.R.) wurden Forschungen im Banater Hochland durchgeführt.
Die im Juli neuentdeckte Rosper Höhle konnte auf eine Ganglänge
von 598 Metern vermessen werden. Weitere Arbeiten sind wegen der Fledermausschutzzeit
erst einmal verschoben.
Im September 1998 wurde in einem Hohenlimburger Kalksteinbruch die 14 Meter lange Molchröhre entdeckt. Die phreatisch entstandene Laughöhle beeindruckt vor allem durch das geräumige Gangprofil im vorderen Bereich.
Durch einen Auftrag der Stadt konnte in Ennepetal die Martfeldhöhle II erforscht werden. Etliche Neuentdeckungen brachten die vermessene Länge der Höhle auf jetzt 101,5 Meter.
In diesem Zusammenhang wurde in der Nähe auch ein Färbeversuch der Schwinde des
Hagelsiepen erfolgreich durchgeführt.