In Linderhausen konnte nach Abschluss eines Vertrages mit dem Besitzer im Dezember eine aktive Bachschwinde geöffnet werden. Eine teils sehr enge Kluft führt
hier - begleitet von dem Bach - in mehreren Stufen in die Tiefe. Hinter einigen feuchten Engstellen erreicht man einen bis zu 2 Meter breiten und 4 Meter hohen, abwärts führenden Gang. Weitere Fortsetzungen der etwa 30 Meter langen Höhle sind durch den z.Zt. hohen Wasserstand versperrt. (1-99)
Die Arbeiten an der Berstiger Höhle bei Gummersbach konnten nach Abschluss eines Vertrages mit dem Besitzer durchgeführt werden. Der im Lehm gelegene Zugang konnte
gesichert und mit einem Tor verschlossen werden. Die Vermessungsarbeiten konnten trotz Schlamm, Nässe und enger Passagen relativ zügig durchgeführt werden. Die Ganglänge der Höhle beträgt 352 Meter. (3-99)
In der Höhle am Hasack konnte leider kein Durchbruch erzielt werden.
Alle möglichen, stark bewetterten Fortsetzungen enden nach wenigen Metern in zu flachen Schichtfugen. (3-99)
In der Kluterthöhle konnten 20m Neuland entdeckt werden. Es handelt sich um ein unterlagerndes, recht geräumiges Gangstück, das zumindest bei hohem Wasserstand aktiv ist. (7.4.99)
In einer Baugrube in Hagen konnte eine kleine, 5,5 Meter lange Höhle gefunden werden. Sie ist allerdings im Rahmen der weiteren Bauarbeiten zerstört worden. Die Höhle, die keine nennenswerten Besonderheiten aufwies, wurde vermessen und durch Fotos dokumentiert. (10.4.99)
Neun Mitglieder des Arbeitskreises besuchten in der Zeit vom
12.-16.5.99 die diesjährige Verbandstagung in Schweina.
Die Vermessung der bei Gummersbach gelegenen Kirchfelder
Wurzelhöhle ist abgeschlossen. Das System besteht aus den
miteinander verbundenen Höhlen Trichter-Zugangs-Höhle und
Wurzelhöhle. Es hat eine Länge von 78m und wurde
mit einem Tor verschlossen. (6/99)
Leider gelang es nicht, eine befahrbare Verbindung zwischen der
Altenberghöhle und der Neuen Aggertalhöhle zu finden. Die
beiden zu einem System gehörenden Höhlen nähern sich bis auf etwa 5 Meter.
Durch eine offene, aber zu schmale Kluft besteht gute Sprechverbindung.
(6/99)
Im Forellenponor bei Engelskirchen hat sich trotz intensiver
Arbeiten keine Möglichkeit gezeigt, in das vermutete, tiefer gelegene
Höhlensystem einzudringen. (6/99)
Die Arbeiten in der Hembecker Höhle in Ennepetal sind vorerst
abgeschlossen worden. Der starke Luftzug am derzeitigen Ende weist auf eine
erheblich größere Ausdehnung der Höhle hin. (3.7.99)
Im Erlenponor konnten wir am unteren Ende des Waschbrettes in eine
Querkluft vorstoßen. Auf Grund der Enge und der Neigung sind
weitere Arbeiten jedoch als extrem schwierig anzusehen. (10.7.99)
In Hagen wurden die Volmeuferhöhlen vermessen. Auf Grund des sehr niedrigen
Wasserstandes konnten etliche Meter Neuland entdeckt werden. (7.8.99)
Die diesjährige Expedition zum Schneiber
wurde von sechs Mitgliedern Anfang August durchgeführt. Es wurden sechs
neue Höhlen entdeckt, vermessen und dokumentiert. Eine geräumige offene
Fortsetzung konnte aus Zeitmangel nur einige zig Meter befahren werden.
(31.7.-8.8.99)
Nach Abschluss eines Betreuungsvertrages mit dem Besitzer konnte das
Forster Fuchsloch mit einem massiven Tor verschlossen werden.
Gleichzeitig wurde natürlich auch in diesem Fall die Höhle von Unrat befreit.
(8/99)
Die Kahlenbecker Ponorhöhle konnte gerade noch rechtzeitig vor den
einsetzenden Regenfällen durch den Einbau mehrerer Schachtringe abgesichert werden.
(9/99)
Im Niederbergischen Land wurde in einem Steinbruch die Nordfeld-Kolkhöhle entdeckt. Trotz beachtlicher Gangdimensionen
endet die Höhle, die im Wesentlichen aus nur einem großen Gang besteht, schon nach 26 Metern.
(10/99)
In Wuppertal arbeitet der Arbeitskreis Kluterthöhle zusammen mit der
Stadt Wuppertal an umfangreichen Renaturierungsarbeiten in einer
großen Doline am Blumenroth. Bei den Arbeiten wurde auch die
Blumenroth-Ponorhöhle entdeckt. Beachtliche Dimensionen im Eingangsbereich
und sehr starker Luftzug lassen auf eine Fortsetzung der schachtartig angelegten Höhle hoffen.
(11-12/99)