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Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. |
| Forschung 2004 |
--> aktuelle Berichte
- In einem teilweise verfüllten alten Steinbruch am Zuckerberg baggerten wir die
Steinbruchwand frei, um Einblicke in die Geologie des Bereiches zu ermöglichen.
Unser Mitglied Lutz Koch hat in dem Rahmen geologisch-paläontologische Untersuchungen am
Zuckerberg durchgeführt, die publiziert sind und auch
online zur Verfügung stehen.
- Am Mastberg untersuchten wir im Auftrag der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Hagen
die vorhandenen Karsterscheinungen.
- Derzeit arbeiten wir erneut an der Fortsetzung in der Mönckes-Ponorhöhle. Bei den Arbeiten
werden teilweise acht bis zehn Personen benötigt, um das Material zu transportieren. Einige liegen dabei
im Bach, die anderen stehen unter einer "Dusche". Nicht wirklich angenehm - aber die
Aussichten sind verlockend. (10-11/2004)
- Die diesjährige Expedition zum Schneiber war wieder erfolgreich. Zwar wurden
dieses Mal nur ca. 258,5m Neuland vermessen, es wurden aber interessante und großräumige Fortsetzungen
in die Tiefe entdeckt. Aufwändige Schlosserarbeiten und ausgiebige Foto-Touren (endlich!) verhinderten
umfangreichere Vermessungen. Die Glaseishohle ist nun 2172,5m lang und 217m tief.
(8/2004)
- Nach längerer Pause hatten wir die Arbeiten in der Bomiger Höhle wieder aufgenommen.
Die Quelle des starken Luftzuges konnten wir trotz aufwändiger Arbeiten nicht finden.
Der an einer Störung liegende Endversturz ist einfach zu heftig.
Die Vermessung ergab eine Länge von 32m für die obere und 9m für die untere Höhle. (7-8/2004)
- In zwei Etappen wurden nun 60m Neuland in der
Berstiger Höhle gefunden. Darunter ist auch eine über 10m lange, 4m breite und 3-4m hohe Halle.
Damit ist die Höhle jetzt über 400m lang. Der stark bewetterte Endversturz liegt an einer geologischen Störung und
stellt das neue Ende der Höhle dar. (5-7/2004)
- Im Mai nahmen acht Mitglieder des Vereins an der diesjährigen Verbandstagung in Aschau
teil.
(5/2004)
- Auf Grund des abgeschlossenen Vertrages mit der Stadt Hagen konnten wir in der
Blätterhöhle arbeiten. Beim ersten Einsatz wurde die Höhle mit einem massiven Stahltor
verschlossen. Nachdem immer wieder verlehmte Engstellen geöffnet werden mussten, stießen wir
schließlich in einen größeren offenen Bereich vor. Die Vermessung ergab eine Ganglänge von
bisher 68m.
(3-5/2004)
- Im Geldloch konnte nach einer genauen Vermessung am derzeitigen Ende der Höhle eine
Verbindung zur Oberfläche geschaffen werden. So können jetzt in diesem Bereich die Arbeiten
fortgesetzt werden. Auch die Probleme mit der Wetterführung haben sich nun erledigt.
Der Gang teilt sich und ist nicht mehr vollständig verfüllt. Während der linke Gang nach einigen
Metern leider zu eng wird, ist der rechte Gang weiter interessant. Nachdem ein Teil der Lehmwand
abgeklappt ist wurde dahinter die bisher fehlende rechte Wand des Ganges sichtbar.
(1-3/2004)
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